Welcher Zaun zu welchem Zweck
Doppelstabmattenzäune sind stabil, langlebig und in vielen Höhen erhältlich. Mit Einsätzen aus Kunststoff, Holz oder Metall werden sie zum Sichtschutz. Holzzäune wirken natürlicher, brauchen aber mehr Pflege und halten je nach Holzart unterschiedlich lange. Sichtschutzelemente aus Holz, WPC oder Metall eignen sich für Terrasse und Sitzplatz.
Wichtig ist die Windlast. Ein geschlossener Sichtschutz fängt viel Wind. Pfosten und Fundamente müssen dafür ausgelegt sein. Wir setzen Pfosten frostfrei in Beton und richten die Linie sauber aus, damit der Zaun auch nach Jahren gerade steht.
Vor dem Zaunbau klären
Wo genau die Grenze verläuft, sollte vor dem Bau feststehen. Im Zweifel helfen Grenzsteine oder ein Vermesser. Höhe und Art von Einfriedungen können im Bebauungsplan oder in einer örtlichen Satzung geregelt sein. Das Niedersächsische Nachbarrechtsgesetz regelt außerdem, wann Nachbarn eine Einfriedung verlangen können und welche Abstände Hecken zur Grenze einhalten müssen.
Wir weisen Sie beim Termin auf diese Punkte hin. Die rechtliche Prüfung für Ihr Grundstück ersetzt das nicht, ein Anruf bei der Gemeinde klärt aber meist schnell, was gilt.
Rasen: Aussaat oder Rollrasen
Ein guter Rasen beginnt mit dem Boden. Alter Bewuchs, Steine und Wurzeln kommen heraus. Der Boden wird gelockert, verbessert, planiert und leicht angewalzt. Erst dann wird gesät oder verlegt.
Für die Aussaat nutzen wir Regel-Saatgut-Mischungen, abgestimmt auf Nutzung und Standort. Spiel- und Sportrasen verträgt Belastung, Schattenrasen kommt mit weniger Licht aus. Die beste Zeit für die Aussaat ist der Spätsommer, dann das Frühjahr. Bis die Fläche richtig belastbar ist, vergehen einige Monate.
Rollrasen ist sofort grün und nach wenigen Wochen begehbar. Er wird frisch geschnitten angeliefert und am selben Tag verlegt. Außer bei Frost und großer Hitze geht das fast das ganze Jahr.
Die ersten Wochen nach dem Verlegen
Neuer Rasen braucht Wasser, und zwar regelmäßig. Bei Rollrasen darf der Boden darunter in den ersten zwei bis drei Wochen nicht austrocknen. Bei Aussaat muss die Oberfläche feucht bleiben, bis die Keimlinge stehen.
Der erste Schnitt folgt, wenn der Rasen etwa acht bis zehn Zentimeter hoch ist. Danach helfen regelmäßiges Mähen, bedarfsgerechte Düngung und im Frühjahr bei Bedarf Vertikutieren gegen Moos und Filz.
Wovon der Aufwand abhängt
Beim Zaun zählen Länge, Höhe, Material, Anzahl der Tore und der Untergrund für die Fundamente. Ein alter Zaun, der abgebaut und entsorgt werden muss, kommt hinzu. Beim Rasen spielen Fläche, Zustand des Bodens, Zugang und die Wahl zwischen Saat und Rollrasen die Hauptrolle.

