So entsteht ein neuer Garten
Am Anfang steht ein Termin in Ihrem Garten. Wir sehen uns Fläche, Licht, Boden und die vorhandenen Pflanzen an. Sie erzählen uns, wie Sie den Garten nutzen wollen: Sitzplatz, Spielfläche, Gemüsebeet oder möglichst wenig Arbeit.
Daraus entsteht ein Vorschlag mit Beeten, Wegen und Pflanzen. Bei größeren Umgestaltungen legen wir fest, in welcher Reihenfolge gebaut wird. Erst kommen Erdarbeiten, Wege und Einfassungen, dann Boden und Pflanzung. So wird nichts Neues durch schweres Gerät wieder zerstört.
Sie bekommen ein Angebot, das die einzelnen Arbeiten nachvollziehbar aufführt. Einzelne Bereiche lassen sich auch nacheinander umsetzen.
Boden und Pflanzenwahl
Pflanzen wachsen nur so gut wie der Boden, in dem sie stehen. Verdichteter Boden nach einem Hausbau, schwerer Lehm oder sehr sandiger Untergrund brauchen Vorbereitung. Wir lockern, verbessern mit Kompost oder Substrat und entfernen Wurzelunkräuter, bevor gepflanzt wird.
Bei der Auswahl zählen Standort und Pflegeaufwand mehr als der Katalog. Sonnige, trockene Beete brauchen andere Stauden als ein schattiger Streifen an der Nordseite. Heimische Gehölze und robuste Stauden kommen mit wenig Wasser aus und bieten Insekten Nahrung. Wir planen so, dass das Beet über das Jahr nicht nur im Juni gut aussieht.
Die richtige Pflanzzeit
Gehölze und Hecken pflanzt man am besten im Herbst oder zeitig im Frühjahr, solange der Boden nicht gefroren ist. Wurzelnackte Ware gibt es nur in dieser Zeit. Pflanzen im Topf lassen sich fast das ganze Jahr setzen, brauchen im Sommer aber viel Wasser.
Stauden setzen wir im Frühjahr oder Frühherbst. Dann haben sie Zeit einzuwurzeln, bevor Hitze oder Frost kommen. Eine Mulchschicht hält danach Feuchtigkeit im Boden und bremst Unkraut.
Hecken schneiden: was wann erlaubt ist
Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet in § 39 vom 1. März bis 30. September, Hecken und Gehölze stark zurückzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu entfernen. Erlaubt sind in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, die nur den Zuwachs wegnehmen.
Vor jedem Schnitt prüfen wir, ob Vögel in der Hecke brüten. Dann wird gewartet. Der klassische Formschnitt liegt im Frühsommer nach dem ersten Austrieb, ein zweiter kann im Spätsommer folgen. Einen kräftigen Rückschnitt oder die Verjüngung einer alten Hecke planen wir für die Zeit von Oktober bis Ende Februar.
Pflege über das Jahr
Wir übernehmen einzelne Einsätze oder die laufende Pflege. Typisch sind Frühjahrsputz, Staudenrückschnitt, Heckenschnitt, Rasenpflege, Mulchen, Düngen und das Herbstlaub. Umfang und Rhythmus legen wir vorher gemeinsam fest.
Der Aufwand hängt von der Größe des Gartens, dem Anteil an Hecken und Beeten, der Zugänglichkeit und der Entsorgung des Schnittguts ab. Ein Garten, der beim Anlegen auf wenig Pflege ausgelegt wurde, spart später jedes Jahr Arbeit.

